Montag, 8. Juni 2026, 18 Uhr
Frühling in Schönhausen
Konzert des Musikgymnasiums Carl Philipp Emanuel Bach
Zum „Frühling in Schönhausen“ spielen junge Virtuos:innen des bekannten Musikgymnasiums Carl Philipp Emanuel Bach wieder vertraute und auch neu zu entdeckende kammermusikalische Meisterwerke – vom Barock bis in die Moderne. Das bunte Programm stimmt musikalisch ein auf den Kunstsommer 2026.
Eine inzwischen schon traditionelle Veranstaltung des Fördervereins Schloss & Garten Schönhausen e.V. mit dem Musikgymnasium Carl Philipp Emanuel Bach in Kooperation mit der SPSG.
ACHTUNG: DER EINTRITT IST NUR MIT EINTRITTSKARTE MÖGLICH! AN DER ABENDKASSE KÖNNTE LEIDER KNAPP WERDEN. ABER NOCH GIBT ES KARTEN!
Info: SPSG
Sonnabend / Sonntag, 13./14. Juni 2026, 12-22 Uhr
Kunstfest Pankow
Das diesjährige Kunstfest steht unter dem Motto “Märchen und Sagen”. Die Besucher:innen erwartet eine bunte Mischung aus Konzerten, Mitmachangeboten, Kunsthandwerk und leckerem Essen.
UNSER VEREIN IST WIE IMMER MIT EINEM STAND DABEI. SIE FINDEN UNS LINKS VOM SCHLOSS. SIE ERKENNEN UNS AM VEREINSLOGO.
DABEI FREUEN WIR UNS, IHNEN DAS NEUE "KUNSTBLATT SCHÖNHAUSEN 2026" VORZUSTELLEN, DAS GEGEN EINE SPENDE ERWORBEN WERDEN KANN.
UND NATÜRLICH FREUEN WIR UNS ÜBER JEDES GESPRÄCH ÜBER DAS SCHLOSS, DEN SCHLOSSGARTEN, PERSÖNLICHE GESCHICHTEN USW.
Sonntag, 21. Juni 2026, 11 Uhr
Spaziergang durch Niederschönhausen
Führung mit Sören Marotz, Ausstellungsleiter, DDR Museum
Der Pankower Historiker und Ausstellungsleiter des DDR Museums, Sören Marotz, lädt zu einem Spaziergang durch Niederschönhausen ein. Am Schloss beginnend gibt er auf dem etwa 1,5 km langen Rundgang Einblicke in die Geschichte und den Wandel des Pankower Ortsteils.
Gleich neben dem Schloss Schönhausen im denkmalgerecht sanierten Appartementhaus der DDR-Regierung bekommen wir den Wandel Niederschönhausens zum „Zehlendorf des Ostens“ direkt zu spüren. Wenige Schritte weiter gehen wir an der Stillen Straße mit dem „Städtchen“ vorbei, lassen den „Blauen Stern“ rechts liegen und kommen zum ehemaligen Wochenmarkt Niederschönhausens, dem zweiten „Zentrum“ neben dem Ossietzkyplatz. Über die ehemalige Residenz der „Ständigen Vertretung“ der Bundesrepublik Deutschland in der Kuckhoffstraße und dem kleinen Heimatmuseum „Brose-Haus“ mit seinen Sonderausstellungen kehren wir nach ca. 1,5 km Spazierweg vorbei an der Friedenskirche zum Schloss Schönhausen zurück.
Info: SPSG
Sonntag, 28. Juni 2026, 14 Uhr
Musikalischer Rundgang durch Schloss Schönhausen
Führung mit Begleitung durch das Duo ›con emozione‹
Bei einer Führung werden die prägenden Personen und Ereignisse aus 300 Jahren Schlossgeschichte vorgestellt. Passend dazu hat das Duo ›con emozione‹ Lieder und Musik ausgewählt, die an den einzelnen Orten erklingen werden. Gemeinsam wandeln die Gäste so durch die Räume des Schlosses bis hin zum Festsaal, wo es zum Abschluss noch einmal musikalisch wird.
Info: SPSG
Sonntag, 28. Juni 2026, 16 Uhr
Musikalischer Rundgang durch Schloss Schönhausen
Führung mit Begleitung durch das Duo ›con emozione‹
Bei einer Führung werden die prägenden Personen und Ereignisse aus 300 Jahren Schlossgeschichte vorgestellt. Passend dazu hat das Duo ›con emozione‹ Lieder und Musik ausgewählt, die an den einzelnen Orten erklingen werden. Gemeinsam wandeln die Gäste so durch die Räume des Schlosses bis hin zum Festsaal, wo es zum Abschluss noch einmal musikalisch wird.
Info: SPSG
Sonntag, 5. Juli 2026, 11 Uhr
Spaziergang durch den Majakowskiring
Führung mit dem Historiker Hans-Michael Schulze
Die führenden Mitglieder der DDR-Regierung wie Wilhelm Pieck, Walter Ulbricht und Otto Grotewohl wohnten in unmittelbarer Nähe des Schlosses Schönhausen – am Majakowskiring. Von 1949 bis 1960 war der von einem Bretterzaun umfriedete ovale Straßenzug, umgangssprachlich „Städtchen“ genannt, das exklusive Wohnviertel für Spitzenpolitiker der DDR.
In der Führung durch den Majakowskiring werden die wichtigsten Villen vorgestellt und die politische Bedeutung der einst dort wohnenden SED-Politikprominenz erläutert.
Info: SPSG
Sonntag, 5. Juli 2026, 15 Uhr, direkt neben dem Schloss
Konzert unter der Pergola
Open-Air-Konzert mit dem Saxophon-Orchester der Musikschule Belá Bartok
Pulsierende Grooves von Jacob de Haan, temperamentvolle Tarantellen, meditative Musik und Klezmer.
Ein Projekt der Musikschule Béla Bartók unter der Leitung von Clemens Hoffmann.
Der Eintritt ist kostenfrei. Es wird um eine Spende vor Ort gebeten.
Donnerstag, 9. Juli 2026, 18 Uhr
Der Kunsthändler Hildebrand Gurlitt
Biographischer Vortrag von Dr. Meike Hoffmann, Forschungsstelle „Entartete Kunst“, Freie Universität Berlin
Der Vortrag von Dr. Meike Hoffmann widmet sich der Biographie von Hildebrand Gurlitt und zeichnet den Lebensweg des schillernden Kunsthändlers im Kontext der deutschen Zeitgeschichte nach. Vom Pionier der modernen Kunst in den 1920er Jahren, als von den Nationalsozialisten entlassener Museumsdirektor zum Profiteur der Aktion „Entartete Kunst“.
Info: SPSG
Sonntag, 19. Juli 2026, 11 Uhr
Der Palast der Republik
Vortrag von Sören Marotz, Ausstellungsleiter, DDR Museum
Auch 36 Jahre nach seiner Schließung ist kein anderes Gebäude in Ost-Berlin derart historisch und ideologisch aufgeladen wie der Palast der Republik. Mit der Volkskammer war er das Zentrum der Staatsmacht, gleichzeitig aber auch ein Palast des Volkes. Der kulturhistorische Vortrag gibt mit einer Bilderreise Einblick in wichtige Ereignisse rund um den vieldiskutierten Ort und spiegelt auch die Übergänge bis zur Eröffnung des Humboldt Forums im Berliner Stadtschloss wider.
Info: SPSG
Donnerstag, 10. September 2026, 20 Uhr
Kabarett der Namenlosen
Lesung mit der Autorin Susanne Schädlich
Zwischen 1939 und 1945 wurde Los Angeles zum Exil für deutschjüdische Theatergrößen wie Leopold Jessner und seine Stars. In Amerika oft namenlos und sprachlich benachteiligt, trafen sie im „Jewish Club of 1933“ aufeinander.
Susanne Schädlich beleuchtet dieses kaum bekannte Kapitel deutscher Kulturgeschichte und bringt Jessner und seine Weggefährten zurück auf die Bühne.
Info: SPSG
Sonntag, 13. September 2026, 11 Uhr
Luise und Napoleon: Ziemlich beste Feinde
Vortrag von Robert Rauh und Gabriele Radecke
Napoleon betrachtete die preußische Königin Luise als seine „ärgste Feindin“, während sie ihn als „Ungeheuer“ bezeichnete. Trotz ihrer Feindschaft trafen sie sich 1807 nach Preußens Niederlage zu einer schicksalhaften Begegnung. Gabriele Radecke, Leiterin des Literaturarchivs der Akademie der Künste, und der Historiker Robert Rauh begleiten diese Reise in die preußische Geschichte.
Info: SPSG
Freitag, 25. September 2026, 19 Uhr
Musik und Politik: Die Bach-Familien in höfischen Diensten
Konzert für zwei Cembali
Die Cembalisten Aleksandra und Alexander Grychtolik widmen sich in dem Konzert Johann Sebastian Bach und seinem zweitältesten Sohn, Carl Philipp Emanuel Bach, die wichtige Schaffensphasen an mitteldeutschen Residenzen und am preußischen Königshof hatten.
Info: SPSG
Freitag, 9. Oktober 2026, 19 Uhr
Der Maler und Zeichner Wilhelm Philipp: Vom Bauhausstudent zum Dekorationsmaler
Vortrag von Hans-Michael Schulze
Ohne Prüfung und Probe nahm Oskar Moll 1925 den blutjungen Wilhelm Philipp in sein Breslauer Atelier auf. Bald danach formten Wassily Kandinsky und Paul Klee sein unglaubliches Talent am Dessauer Bauhaus. Die Nazis brandmarkten sein Œuvre als „entartet“: Philipp zog sich enttäuscht nach Niederschönhausen zurück, betrieb ein Atelier für Lichtpausen und porträtierte Freund:innen und Kolleg:innen. Nach 1945 trieb ihn die sowjetische Kulturpolitik in die amerikanische Besatzungszone. In Darmstadt wurde er als malender Taxifahrer bekannt.
Der Vortrag des Historikers Hans-Michael Schulze holt diesen unterschätzten Meister zurück ins Licht.
Info: SPSG
Sonntag, 11. Oktober 2026, 11 Uhr
"Entartete Kunst" im Schloss Schönhausen: Verlagerung - Verwaltung - Verwertung
Vortrag von Dr. Meike Hoffmann, Forschungsstelle "Entartete Kunst", FU Berlin
Der Vortrag widmet sich der nationalsozialistischen Aktion „Entartete Kunst“ und ihren Folgen für Museen, Künstler:innen und Sammlungen. An einem Ort dieser Aktion, im Schloss Schönhausen, werden Hintergründe, Mechanismen der Beschlagnahmung und aktuelle Forschungen zur Provenienz beleuchtet.
Info: SPSG
Sonntag, 18. Oktober 2026, 11 Uhr
Spaziergang durch Niederschönhausen
Führung mit Sören Marotz, Ausstellungsleiter, DDR Museum
Der Pankower Historiker und Ausstellungsleiter des DDR Museums, Sören Marotz, lädt zu einem Spaziergang durch Niederschönhausen ein. Am Schloss beginnend gibt er auf dem etwa 1,5 km langen Rundgang Einblicke in die Geschichte und den Wandel des Pankower Ortsteils.
Gleich neben dem Schloss Schönhausen im denkmalgerecht sanierten Appartementhaus der DDR-Regierung bekommen wir den Wandel Niederschönhausens zum „Zehlendorf des Ostens“ direkt zu spüren. Wenige Schritte weiter gehen wir an der Stillen Straße mit dem „Städtchen“ vorbei, lassen den „Blauen Stern“ rechts liegen und kommen zum ehemaligen Wochenmarkt Niederschönhausens, dem zweiten „Zentrum“ neben dem Ossietzkyplatz. Über die ehemalige Residenz der „Ständigen Vertretung“ der Bundesrepublik Deutschland in der Kuckhoffstraße und dem kleinen Heimatmuseum „Brose-Haus“ mit seinen Sonderausstellungen kehren wir nach ca. 1,5 km Spazierweg vorbei an der Friedenskirche zum Schloss Schönhausen zurück.
Info: SPSG
Sonntag, 1. November 2026, 14 Uhr
Musikalischer Rundgang durch Schloss Schönhausen
Führung mit Begleitung durch das Duo ›con emozione‹
Bei einer Führung werden die prägenden Personen und Ereignisse aus 300 Jahren Schlossgeschichte vorgestellt. Passend dazu hat das Duo ›con emozione‹ Lieder und Musik ausgewählt, die an den einzelnen Orten erklingen werden. Gemeinsam wandeln die Gäste so durch die Räume des Schlosses bis hin zum Festsaal, wo es zum Abschluss noch einmal musikalisch wird.
Info: SPSG
Sonntag, 1. November 2026, 16 Uhr
Musikalischer Rundgang durch Schloss Schönhausen
Führung mit Begleitung durch das Duo ›con emozione‹
Bei einer Führung werden die prägenden Personen und Ereignisse aus 300 Jahren Schlossgeschichte vorgestellt. Passend dazu hat das Duo ›con emozione‹ Lieder und Musik ausgewählt, die an den einzelnen Orten erklingen werden. Gemeinsam wandeln die Gäste so durch die Räume des Schlosses bis hin zum Festsaal, wo es zum Abschluss noch einmal musikalisch wird.
Info: SPSG
Donnerstag, 12. November 2026, 18.30 Uhr
Exiltexte: Kunst, Macht, Erinnerung
Lesung
Drei Autor:innen im Exil präsentieren Texte, die sie im Auftrag der SPSG über Schloss Schönhausen in der NS-Zeit verfasst haben. Aus ihrer eigenen Erfahrung von Exil und politischem Druck eröffnen sie eindringliche, persönliche Perspektiven auf Geschichte und künstlerische Freiheit.
Lesungen in Originalsprachen und Deutsch, anschließend Empfang. Die Veranstaltung ist inspiriert von den Formaten der Weiter-Schreiben-Interventionen.
Info: SPSG
Sonntag, 15. November 2026, 11 Uhr
Die schöne Iris: Die bewegte Geschichte des Portraits der Freifrau von Wallmoden
Vortrag von Dr. Ulrike Schmiegelt-Rietig, Provenienzforscherin, SPSG
Antoine Pesnes Porträt ist Teil einer Serie von acht Hofdamenbildnissen der Königin Elisabeth Christine im Gartensaal von Schloss Schönhausen. Nach Enteignung, Diebstahl und Restaurierung kehrte das Gemälde im 20. Jahrhundert an seinen heutigen Ort zurück.
Provenienzforscherin Dr. Ulrike Schmiegelt-Rietig erläutert seine wechselvolle Geschichte und ihre Arbeit.
Info: SPSG
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