Liebe Freunde des Schlosses Schönhausen!


Ganz langsam geht es wieder los mit den Veranstaltungen im Schloss. Bitte beachten Sie nur die üblichen Maßnahmen gegen die allzu leichte Verbreitung des Virus.




Dienstag, 15. September 2020, 18 Uhr

Vier Jahreszeiten von Vivaldi bis Piazzola - Duo Perfetto

Konzert für Cello und Clavier mit Robert Witt und Clorinda Perfetto


Der aus Dresden stammende und seit 2004 auf Sardinien lebende Cellist Robert Witt ist neben Engagements bei unterschiedlichen Orchestern auch mit eigenen Ensembles unterwegs. Mit seiner musikalischen Partnerin am Klavier, Clorinda Perfetto aus Cagliari, ist er bereits mehrfach ausgezeichnet worden, und nun in Schönhausen zu Gast. Es erklingen meisterhaft die Vier Jahreszeiten von Antonio Vivaldi.


Info: SPSG




Sonntag, 20. September 2020, 11 Uhr UND 14 Uhr

Spaziergang durch Niederschönhausen

Mit Sören Marotz durch den Ortsteil


Der Pankower Historiker und Ausstellungsleiter des DDR Museums, Sören Marotz, lädt zu einem Spaziergang durch Niederschönhausen ein. Am Schloss beginnend gibt er auf dem etwa 1,5 km langen Rundgang Einblicke in die Geschichte und den Wandel des Pankower Ortsteils.

Gleich neben dem Schloss Schönhausen im denkmalgerecht sanierten Appartementhaus der DDR-Regierung bekommen wir den Wandel Niederschönhausens zum „Zehlendorf des Ostens“ direkt zu spüren. Wenige Schritte weiter gehen wir an der Stillen Straße mit dem „Städtchen“ vorbei, lassen den „Blauen Stern“ rechts liegen und kommen zum ehemaligen Wochenmarkt Niederschönhausens, dem zweiten „Zentrum“ neben dem Ossietzkyplatz. Über die ehemalige Residenz der „Ständigen Vertretung“ der Bundesrepublik Deutschland in der Kuckhoffstraße und dem kleinen Heimatmuseum „Brose-Haus“ mit seinen Sonderausstellungen kehren wir nach ca. 1,5 km Spazierweg vorbei an der Friedenskirche zum Schloss Schönhausen zurück.


Info: SPSG




Sonntag, 20. September 2020, 16 Uhr

"Kalle Cool und seine Freunde" von und mit Cally Stronk

Buchpremiere für Kinder ab 5 Jahren


Kalle Cool will ein Star werden! Leider geht das nicht, denn er ist doch nur ein kleiner Hamster und lebt in einem Käfig. Als eines Tages zufällig die Käfigtür offensteht, ergreift er die Chance. Er ist frei! Doch in der großen weiten Welt gibt es niemanden mehr, der ihm das Futter hinstellt.
Im Gegenteil: Er ist selbst kurz davor, zum (Katzen-)Futter zu werden.
Zum Glück rettet ihn die Straßenratte Rosa. Mit ihr und dem Frosch Piepmaster Quak kann man wunderbar Musik machen.
Doch das Wichtigste muss Kalle noch lernen: was es bedeutet, ein guter Freund zu sein.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Buchlokal in der Ossietzkystraße.


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Dienstag, 22. September 2020, 16 Uhr

Duo Terra del Fuego

Konzert für zwei Gitarren mit argentinischen Tangos und brasilianischer Musik


Die Berliner Konzertgitarristin Prof. Nora Buschmann ist seit vielen Jahren in Deutschland und Argentinien auf Konzertreisen. Diesen Herbst spielt sie mit Fabian Zeller, der bei einem einjährigen Aufenthalt in Brasilien die Gitarrenmusik des Landes eingehend kennenlernen konnte. Die klanglich-stilistische Verbindung von virtuos gespielter klassischer Konzertgitarre und dem südamerikanischen Temperament machen den bezwingenden Charme des DUO TIERRA DEL FUEGO aus.


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Dienstag, 22. September 2020, 20 Uhr

Grit Poppe: "Angstfresser"

Buchpremiere


Angstfresser, der (lat. Hirudo Timor), blutegelähnlicher Parasit, der in der traditionellen chinesischen Medizin als Therapie gegen Angst- und Panikzustände sowie Traumata eingesetzt wird. Auf anfängliche Nebenwirkungen wie Albträume, Halluzinationen, Wiedererleben früherer Gefühlszustände folgen rapide, kontinuierliche Therapieerfolge.

Scheinbar.
Kyra, eine labile junge Frau, die an den Gespenstern ihrer Vergangenheit zu zerbrechen droht, sieht die Therapie mithilfe eines Hirudo Timors als ihre letzte Chance, sich von ihren Ängsten zu befreien.
Doch was ist Schreckliches passiert, dass jedwede Erinnerung an ihre Kindheit aus ihrem Gedächtnis wie ausgelöscht erscheint?
Nach und nach kann sie sich von ihren posttraumatischen Belastungsstörungen befreien. Doch plötzlich kehren die Erinnerungen zurück und die Vergangenheit holt sie wieder ein…
Wortgewaltig, aber auch sensibel reißt Grit Poppe die Leser in einen Strudel aus Angst, Schuld und Surrealität.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Buchlokal in der Ossietzkystraße.


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Mittwoch, 30. September 2020, 20 Uhr

Hieronymustag 2020

Lesung und Gespräch mit der Übersetzerin Claudia Steinitz


Der 30. September wird alljährlich als Internationaler Tag des Übersetzens begangen. Benannt ist er nach dem heiligen Hieronymus, der um 400 die Bibel aus dem Hebräischen bzw. Griechischen in das gesprochene Latein übertrug.

Claudia Steinitz, geboren in Berlin, hat ebenda Romanistik studiert und übersetzt seit 1989 Literatur aus Frankreich, der Schweiz und Haiti, unter anderem von Véronique Bizot, Véronique Olmi, Albertine Sarrazin, Olivier Sillig und Lyonel Trouillot. Als Gründungs- und Vorstandsmitglied der Weltlesebühne e. V. engagiert sie sich für die öffentliche Wahrnehmung und Würdigung von Literaturübersetzerinnen und -übersetzern. Sie gibt einen Einblick in die Arbeit als Übersetzerin.

Neben diversen Stipendien in Deutschland und der Schweiz erhielt sie 2013 den Euregio-Schüler-Literaturpreis und 2014 den Förderpreis der Stadt Hamburg. Im Mai wurde sie mit dem Cotta- Übersetzerpreis der Stadt Stuttgart ausgezeichnet.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Buchlokal in der Ossietzkystraße


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Sonnabend, 3. Oktober 2020, 17 Uhr

Ich sing, was ich zu singen hab

Barbara Thalheim Solo


Seit über 40 Jahren steht Barbara Thalheim nun schon auf der Bühne: mal mit jungen Musikern, mit befreundeten Jazz-Kollegen, bei multimedialen Projekten oder Solo mit ihrer Gitarre. 20 LPs, CDs, Reiseberichten, Büchern, einem Hörbuch, Radiofeatures und Bühnenprogrammen sind dabei entstanden. Im Schloss Schönhausen gastiert Sei mit ihren Liedern und Geschichten, und „singt, was Sie zu sagen hat“.


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Sonnabend, 10. Oktober 2020, 18 Uhr UND 20 Uhr

Auch kleine Dinge können uns entzücken

Japanische Lyrik trifft deutsche Liedkunst - Ein musikalisch-literarischer Abend


Japanische Lyrik und deutsches Kunstlied entspringen tausende Kilometer weit entfernten Kulturkreisen. Lassen Sie uns in diesem Abend auf Entdeckungsreise gehen und die emotionalen Gemeinsamkeiten, Schnittstellen, Farben und Weltsichten zweier Kulturen erleben. Wir laden Sie ein, über zwei kleinste Kunstformen zu meditieren, das deutsche Lied insbesondere der Epoche der Romantik und das japanische Haiku. Die Lieder lassen uns in eine zum Gefühlvollen, Märchenhaften und Phantastischen neigende Welt eintauchen. Das Haiku indes findet seine höchste Vollendung als kürzeste, strengste und konzentrierteste Gedichtform der Weltliteratur. In drei Zeilen zu 5-7-5 Silben muss es dem Haiku-Dichter gelingen, in einer Art „Blitzlichtaufnahme“ im scheinbar Alltäglichen das Ewige, im Unbedeutenden das Bedeutendste einzufangen und den vergänglichen, unwiederholbaren Augenblick zu zeigen.


Saskia Klumpp – Alt
Anita Keller – Klavier
Peter Herrmann – Rezitation


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Der Inhalt sämtlicher Ankündigungen wird vom jeweiligen Veranstalter direkt übernommen. Selbstverständlich bemühen auch wir uns dabei um vollkommene Fehlerlosigkeit. Eine Haftung für die hier gemachten Angaben übernehmen wir aber trotzdem nicht.

Einer der frisch restaurierten Spiegelrahmen im Gartensaal. Noch sind die Ergänzungen ohne farbliche Fassung.